Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
krumen verbum
krumen , krümen , verbum zu krume. 1 1) gleich krümeln, selten, bei nordd. schriftstellern, s. unter einkrumen des Olearius einkrümen, nach nd. inkrömen, und des Waldis einkrommen, diesz nach kromme für krume (1, d ). in vocc. des 15. jh. cromen, crumen, croemen sipare ( s. unter krümeln 1) Dief. 537 c , crumen nov. gl. 340 b , nrh. oder zum nd. neigend. Aber nd. krömen überall und vor krömeln vorherschend, im gebrauch ziemlich entwickelt; es heiszt z. b. he hatt wat intokrömen ( br. wb. int moos to krömen, Dähnert in de melk) Danneil 118 a , von wolhabenden leuten, wie hd. er hat was einzubro…