Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kröchen
kröchen , ein wenig zerbrechen oder zerstoszen, führt M. Kramers holl. wb. Nürnb. 1719 auf, im deutschen theile wie im nl. ( die ausg. Leipz. 1768 und 1787 nur im nl. ), zusammen mit dem nl. krooken, kreuken knicken, einknicken u. ä.; da sich Kramer beflissen zeigt, den sprachstoff des niederl. oder niederdeutschen, wie er es nennt ( und auch die damaligen Niederländer selbst noch ) möglichst auch dem hochdeutschen zu sichern, würde ich es nicht aufführen, wenn es nicht eine stütze zu finden schiene an dem gleichfalls vereinsamten krock risz, spalt. die für kröchen angegebene bed. findet sich …