Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
krimpe f.
krimpe , f. das einschrumpfen, s. krimpen 3. 1 1) es ist nd., s. brem. wb. 2, 875, Schamb. 113 a , auch bildlich mangel, abnahme, it geit to krimpe, bei Richey 139 in de krimpe gân verloren werden, ' wie an einem betrieglich gemachten tuche vieles von der masse in die krimpe gehet und man daran zu kurtz kommet '. 2 2) bei den schneidern, tuch ist in der krimpe, ' wenn sie es nasz gemacht haben, damit es einkrieche ' ( s. krimpen 3). Campe, der auch krumpe gibt. 3 3) bildlich, nordd., H. Heine schrieb 1851 von sich: mein leib ist so sehr in die krümpe gegangen, dasz schier nichts übrig gebliebe…