Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Krickelkrakel
Krickelkrakel
krickeln Vb. ‘knistern, knarren, schlecht und kritzelnd schreiben’, auch ‘knurren, nörgeln, zanken’ (18. Jh.), Herkunft ungewiß. Ursprünglich vielleicht lautnachahmend, vgl. krick krack Interjektion lautmalend mit Sekundärablaut für das Geräusch brechenden, splitternden Holzes (Goethe). S. auch ähnlich gebrauchtes krakeln. krick(e)lig Adj. ‘unzufrieden, mürrisch, kleinlich, schwächlich’ (19. Jh.). Krickelei f. ‘Verdrießlichkeit’, auch ‘schlechte Schrift’ (18. Jh.). Krickelkrakel n. ‘wirres Gerede’ (18. Jh.), ‘unleserlich Geschriebenes’ (19. Jh.).