Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kreuschen
kreuschen , gleich beiden kreischen: kreuschen und fallendsüchtig werden. Garg. 111 b (199), von einem wütenden; dasz man sie ( die lutherischen ) in einem gemechlichen (' allmälichen ') feuwer, mit gekreuschtem schmalz in stiefeln gegossen, quelen solte. Kirchhof wendunm. 387 b . so schreibt auch Stieler 1036 , Lessing (gekreusche 2, 164) u. a., und obwol das eu blosze entstellung von ei sein kann ( wie Stieler für kreiszen kreuszen ansetzt, weil es von kreuz komme ), ist doch in betracht von kröschen und nach dem alter der zeugnisse eine alte nebenform der art denkbar; vgl. goth. kriustan cr…