Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kretschmarei f.
kretschmarei , f. schenkwirtschaft, kr. treiben Frisch. im 16 . jahrh. aber für krämerei ( vgl. Fromm. 6, 43 a ), schacher: und wiewol er ( der papst ) die verwilligung und stimmen so viel seiner bepstlicher creaturen, der cardinalen, mit ducaten und etlichen tunnen kronen, als schendlicher kretzmerei, gekromet ( gekauft, bei der wahl ). Luther 6, 329 a ; diese grewliche lesterliche kretzmerei göttlichs diensts und der messe ... diese kretzmerei und gelderwerbung durch Christus blut. 3, 193 b . 194 a ; haben sich reichlich erhalten können von den accidentalien und kretzschmerei, vigilien, seel…