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kratzig

nhd. bis Dial. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
6 in 6 Wb.
Sprachstufen
2 von 16
Verweise rein
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Verweise raus
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

kratzig

Bd. 11, Sp. 2081
kratzig , 11) kratzend, z. b. das fett schmeckt kratzig; ein kratziges gefühl im halse, kratziger hals. 22) rauh, unfreundlich, übellaunig. Campe als nd., vgl. kratzer 1 am ende, kratzbürste; aber auch oberd.: gegen mich thust du immer kratzig, gegen die ganze welt bist du geschmeidig. Auerbach Barfüszele 86. 33) knapp, klamm, vom auskommen: wenns uns denn auch einmal ein wenig kratzig geht. v. Horn Schmiedejacob 99; am Mittelrhein hat man kratzerig in diesem sinne, und es soll vom kratzen hinter den ohren sein (s. dazu kratzen 1, e).
552 Zeichen · 13 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Kratzigadj, adv

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    Х Kratzig , — er, — ste , adj . u. adv . eigentlich kratzend; dann rauh, unfreundlich, übellaunig, verdrüßlich N. D.

  2. modern
    Dialekt
    kratzig

    Mecklenburgisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Wossidia kratzig kratzig: den kratzigen Durntwig Gild. Dörp. 715; mißlaunig, ärgerlich Bey. Swin. 61. — Me. 3, 306.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit kratzig

1 Bildungen · 0 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von kratzig

kratz + -ig

kratzig leitet sich vom Lemma kratz ab mit Suffix -ig.

Zerlegung von kratzig 2 Komponenten

krat+zig

kratzig setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

kratzig als Zweitglied (1 von 1)

kopfkratzig

DWB

kopf·kratzig

kopfkratzig , im Garg. 69 a ( Sch. 116 ) u. a. von faulem gesinde, unlustig zur arbeit, sich mürrisch und bedenklich im kopfe kratzend.