Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
krâpfo
8. Jh. in Gl., bei N, Npg:
‚(Wider-)Haken,
(kleine) dreizackige Gabel, Gebäck (in der
Form eines Hakens), Fruchtstand einer
Traube nach der Entfernung der Beere, Trau-
benkamm; artocrea, aspidiscus, corymbus,
dens, forceps, fuscina, fuscinula, fuscinulus,
harpago, rapheola, rastrum, tonsilla, tri-
dens, uncinus, uncus, ungula, vatillum‘
〈Var.: c(h)-; -p(p)h-, -ff-, -hp-, -phf-, -fp-〉. –
Mhd. krapfe, krape sw.m.
‚Haken, Klammer,, nhd. (veralt.)
eine Art Backwerk, Krapfe‘
Krapfe m.
‚Haken‘, Krapfen m.
‚(Koch-.
kunst) kleines Stück Fleisch, Gemüse o. Ä.
in Teig getaucht und in Fett schwimmend
gebacken, (österreichisch, sonst landschaft-
lich) kleines, rundes, meist mit Marmelade
gefülltes, in Fett schwimmend gebackenes
Gebäckstück aus Hefeteig‘