Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
krallen
krallen , die kralle, klaue brauchen. I I. Gebrauch und bedeutung. I@1 1) intrans. I@1@a a) mit der kralle zufahren, die kralle einschlagen: nimm dich in acht, die katze krallt; dieser seelengeier läszt, wenn er gekrallt hat, nicht mehr los. Tiedge ep. 1, 288 . I@1@b b) mit der kralle hantieren, arbeiten überhaupt: ( der sterbende ) Emanuel schauete still in die sonne .. und krallte nicht am deckbette wie andre. J. Paul Hesp. 4, 73 , griff angstvoll mit gekrümmten fingern, mit den nägeln, die eben auch krallen heiszen ( s. d. II, 2, b ). I@1@c c) mit der kralle nach etwas greifen, daher mit na…