Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kraftmehl n.
kraftmehl , n. das feinste weizenmehl, das die kraft des weizens enthält ( s. kraft 4, c ), daher auch stärkemehl, stärke genannt: amylum, kraftmel Dief. 30 c , fit ex triticeo lacte, starkmel oder kraftmel Trochus K 4 b ; mit gemeiner oder venedischer seife, so man ausz scharpfer lauge, unschlit, kalch, weinstein und kraftmehl sieden solle. Mathesius Sar. 120 a ; der zucker machet schleim, und kraftmeel fälscht ihn oft. Logau 3 , zug. 66; klopfe zwei eier zu lauter gest, rühre vier loth schönes mehl, vier loth kraftmehl .. darunter. Nürnb. kochb. 1734 932; pülverlein von kraftmehle machen und…