Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
krämpen
krämpen , krempen , für krimpen ( tuch ) einschrumpfen lassen oder machen. Adelung. bildlich in J. Pauls einkrempen oben 3, 218, wo aber das erste beispiel mehr zum vorigen gehört; er hat ebenso zusammenkrämpen 3, 135. 21, 75: nur weiche blattwickler- und igelseelen ringeln und krempen sich vor jedem finger in sich zusammen. Tit. 1, 75. diesz krempen ist übrigens eig. die richtige form für krimpen, das rechte causativum zu diesem.