Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
korken
korken
Kork m. ‘Rinde der Korkeiche, Flaschenverschluß’. Mnd. kork ‘Korkrinde als Pantoffelsohle’ (15. Jh.) ist über mnl. korck entlehnt aus span. (älter) alcorque ‘Schuhzeug mit Korksohle’; heute span. corcha ‘Kork(rinde)’, corcho ‘Kork(stöpsel, -rinde)’. Dieses stammt aus gleichbed. hispanoarab. al-qurq (mit Artikel), das seinerseits auf lat. cortex ‘Rinde, Borke’, auch ‘Rinde der Korkeiche als Pantoffelsohle’ und ‘Stöpsel’, beruht. Der nd. Ausdruck dringt im 17. Jh. in Zusammensetzungen wie Korkbaum, -holz sowie als Materialbezeichnung ins Hd. Als Ausgangsstoff für Flaschenverschlüsse entwickelt (Anfang 18. Jh.) Kork (mit den Nebenformen Korken und landschaftlich Korks) die Bedeutung ‘Pfropfen, Stöpsel’. – Kork(en)zieher m. (18. Jh.). korken, verkorken Vb. (19. Jh.).