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Koloratūr

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Koloratūr

Bd. 11, Sp. 304
Koloratūr (v. lat. color, Farbe), in der Solovokalmusik, namentlich in der Arie, eine Verzierung oder Figurierung der Melodie, die in laufenden und rollenden Tonreihen besteht und darauf berechnet ist, die Kehlfertigkeit der Sänger (Koloratursänger) zu zeigen. Das Kolorieren trat zu Ende des 16. Jahrh. in Italien auf und zwar ebenso im Orgelspiel wie im Kunstgesange, gelangte aber zur höchsten Blüte im Operngesange der neapolitanischen Schule im 18. Jahrhundert.
469 Zeichen · 7 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Koloratur

    Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

    kolorieren Vb. ‘mit Farben ausmalen, bemalen’, entlehnt (16. Jh.) aus lat. colōrāre ‘färben’ (zu lat. color ‘Farbe’) ode…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Koloratūr

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Koloratūr (v. lat. color , Farbe), in der Solovokalmusik, namentlich in der Arie, eine Verzierung oder Figurierung der M…

  3. Spezial
    Koloratur

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Ko|lo|ra|tur f. (-,-en) ‹mus› coloratöra (-res) f.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit koloratur

1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

koloratur‑ als Erstglied (1 von 1)

Koloratursopran

Pfeifer_etym

koloratur·sopran

kolorieren Vb. ‘mit Farben ausmalen, bemalen’, entlehnt (16. Jh.) aus lat. colōrāre ‘färben’ (zu lat. color ‘Farbe’) oder ital. colorire (s.…