Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kolken
kolken , 1 1) ingurgitare, torqueri Stieler 684. 942 , vom strudeln im wasserstrudel, vgl. kolk 3, strudel. 2 2) allgemeiner bei Campe, von dem klange der z. b. beim schlucken von wasser, beim laufen der pferde in deren bauche hörbar wird. daher auch kolken rülpsen Hennig preusz. wb. 130 , nd. verstärkt kolksen, kölksen sich brechen Danneil 112 b . 3 3) das seltne wort ( öfter kolkern, s. d. ) erscheint wie klangmalend, gleich klucken, kluckern in gleicher bed. ( Frisch 1, 357 b braucht selbst ein lat. culcus schluck, finnisch heiszt kulkutan sich gurgeln, vgl. unter klucken 2, d ). mit andrem…