Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kötsche f.
kötsche , f. von einer unordentlichen hausfrau: einem ist die verstorbene eine stattliche haushälterin gewesen, dem andern eine mistfeige, schleife und kötsche. Philander 1, 71 , in der ausg. 1642 s. 60 eine schleife und kötsch. dasselbe ist noch in der Schweiz köz f. ( lang ö) ' säuische wirtschafterin ', dazu közen ( lang ) unreinlich, unordentlich wirtschaften, auch kleinigkeiten aus der wirtschaft veruntreuen, verközen, von liederlichen hausfrauen. Stalder 2, 123 . Rütte 49 gibt kötzen sudelig waschen, vgl. schles. kôtschen zusammendrücken und rollen, wie teig Weinhold 46 a . s. dazu kodde…