Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
köse f.
köse , f. ein schutzgebäude auf dem felde für die getreidegarben, so in Kärnten kösen, koisen Lexer 134. 165 , auch in Tirol köise und köss Schöpf 335 , im Pusterthal köse vorrichtung zum aufhängen und trocknen des getreides Fromm. 6, 299 ( denn köfe scheint lesefehler ), in der sprachinsel Gottschee in Krain kuosel. Es wird zusammengehören mit dem rhein., fränk., bair. kaste, aufgesetzter haufe von garben, holz u. ä. ( sp. 268), und da diesz sich nordisch wiederholt in kast, köstr, so darf man köse zusammenbringen mit norw. kos, ks, schwed. kas, altn. kös f. ( gen. kasar), ordentlich aufgese…