Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
köppeln
köppeln , verkleinertes koppen. 1 1) zu koppen rülpsen, aufstoszen, im 15. jahrh. Mones anz. 8, 495 b , 100 , im 14. jh. bei Megenberg : so du dich fülst an unterlosz .... dir unwült ( wird übel ), köpelst, farzst und scheist. Folz in Kellers fastn. 1210 ; das eilft zeichen ( der schwangerschaft ), dasz etlichen frawen köpplet und das oft köppen essigt in der kelen. Röszlin hebammenbüchlin 11 b , ebenso bei Dryander arznei Frankf. a. M. 1542 3 b , es ist aber wörtlich aus Megenberg 39, 7 , nur bei diesem persönlich ( wie bei Folz ): daʒ etleich frawen köppelnt. auch der rettich köppelt über si…