Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
knucke
knucke , knücke , im buch von guter speise: der einen fladen machen wölle von fleische, der nem fleisch ... von dem lumbel ( lende ) oder von dem wenste, und nim knücken, und daʒ daʒ wol gesoten werde, und hackeʒ cleine u. s. w. § 86; aber einen fladen von wensten und von knucken wol gesoten. § 87. es musz ein stück vom schlachtvieh sein, vermutlich ein knorpelichtes ( knochiges ), vgl. knöchelfleisch, knorpelfleisch; knücke ist dann eine nebenform zu knochen ( s. sp. 1454 unten ), vom stamme knuch mittelst i abgezweigt.