Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
knaur m.
knauer , knaur , m. 1 1) jetzt nur bergmännisch, festes, schwer zu gewinnendes gestein Adelung , Frisch, 'ein fest zusammen gewimmertes gestein oder bergfeste, darauf kein bergeisen verfangen will, welche die spitzen von den eisen beiszt oder ohne ritzen ( ohne geritzt zu werden ) abstumpft, musz mit holz, das ist mit feuersetzen gewonnen ( bezwungen ) werden. Hübners zeitungslex. (1727) 2, 1006 ; es bäumt sich ein knauer auf sagt der bergmann, wenn er auf solches gestein stöszt; setzt ein fester knauer an. Köhler alte bergmannsl. 100 ; menschen, wilde und verhertete herzen nennt er ein wilden…