Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
klinsel f.
klinsel , f. bair., glöckchen, auch ' schelle aus mehrern glöckchen ' beim kath. gottesdienst, dazu klinseln klingeln, auch klirren: hernach das hübsche schinschinschin aus einem halbduzend messingen glinseln u. s. w. Schm. 2, 360 . auch östr. klinsel n. ( neu verkleinert ), klinseln Höfer 2, 144 . Loritza 75 a , kärnt. klinzeln. Entstellung aus dem gleichbed. klingsel ist wol möglich bei der näselnden aussprache des n dort ( vgl. unter keusch), es wäre wie 'dinstat' dingstatt Weinhold al. gr. s. 179 , 'gin' neben ging Nürnb. chron. 1, 307. dennoch wird diese nur einzeln auftauchende mundartli…