Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
klingan
klang, klungum, part.prät. giklungan), seit
dem Ende des 8. Jh.s in Gl.:
‚klingen, (er-)〈Var.: c-, ch-, chi-
tönen, gellen; clangor [= ch〈l〉inganter],
resonare, tinniens [= chlinganti], tinnire,
tinnulus [= chlinganter]‘
(die Form ohne -l- [Gl. 1,363,23 (Rb)] deutet
Meineke 1984: 95 als Verschreibung; da l-
lose Formen aber auch bei klingilôn
‚klin-[s. d.] erscheinen, könnten sie als das
gen‘
Resultat einer Dissimilation in klingan1 über-
nommen sein; so Dt. Wb. 11, 1177)〉. – Mhd.
klingen st.v.
‚klingen, tönen, bellen‘(neben
mhd. klinken
‚dss.‘; zu den Nebenformen mit
-k- s. u.), nhd. klingen
‚einen Ton geben,.
tönen, sich anhören, wirken‘