Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kleinmenzen
kleinmenzen , klemenzen , u. ä., ein merkwürdiges und schwieriges mundartliches wort. 1 1) beide formen sind schon im 16. jh. bezeugt, mit nicht ganz sicherer bed.: ach es ist ein mechtig schwer ding, um einen gewaltigen und reichen freund ( verwandten ) also herum krauen und kleinmenzen gehen. Mathesius Syrach Lpz. 1586 1, 80 a , es scheint schmarotzend scherwenzeln. früher schon die zweite form; ein edelmann, unrecht beschuldigt ein kind überritten zu haben, rechtfertigt sich vor dem richter unwillig und sagt zuletzt, er sei auch in keinem jar auf kain ross gekommen, drumb dörf es nit vil kl…