Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
klappreim m.
klappreim , m. rhythmus crepitans Stieler 1513 , beschrieben bei Schottel 981 : die klappreime, rhythmi crepitantes, sind, wan sich der anfang des verses mit dem ende reimet und hinwieder das ende mit dem anfange des folgenden verses, dasz also gleichsam die wörter auf einander klappen, wan sie hergelesen oder angehöret werden; z. b. mein lieber mensch, lasz gott dein wünschen sein, dein weg und steg sich richte himmel ein. es ist eine weitere ausbildung der reimart, wie sie z. b. schon Walther s. 62. 63 braucht (138 Rieger, s. 72 Pfeiffer, s. Wagenseil de civ. Norib. 523 , Lachmann zu Walther…