Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
klapfôn
10. Jh. in Gl. und NMC:
‚dröhnen, krachen,〈Var.: c(h)-; -f-,
klirren, klappern, rauschen, schreien, (kra-
chend) zusammenschlagen; complodere, cre-
pitare, fragosus [= klaffônti], fremere, in-
tonare, morari, perstrepere, quassare, resul-
tare, sonare, strepere‘
-ph-〉. – Mhd. klaffen, klapfen sw.v.
‚schal-, nhd. klaffen
len, tönen, klappern, schwatzen, viel und laut
reden, sich öffnen, klaffen‘
sw.v.
‚einen auffallend großen Zwischen-(veralt. auch klapfen
raum, eine tiefere Spalte o. Ä. in einer üb-
licherweise geschlossenen Decke, Fläche
bilden, (norddt. ugs.) laut und viel schwat-
zen, plappern‘
‚reden,; vgl. Dt. Wb. 11, 955).
schwatzen‘