Hauptquelle · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
klapfôn
klaffônAWB, klapfôn sw.v. II, seit dem 10. Jh. in Gl. und NMC: ‚dröhnen, krachen, klirren, klappern, rauschen, schreien, (kra- chend) zusammenschlagen; complodere, cre- pitare, fragosus [= klaffônti], fremere, in- tonare, morari, perstrepere, quassare, resul- tare, sonare, strepere‘ 〈Var.: c(h)-; -f-, -ph-〉. – Mhd. klaffen, klapfen sw.v. ‚schal- len, tönen, klappern, schwatzen, viel und laut reden, sich öffnen, klaffen‘, nhd. klaffen sw.v. ‚einen auffallend großen Zwischen- raum, eine tiefere Spalte o. Ä. in einer üb- licherweise geschlossenen Decke, Fläche bilden, (norddt. ugs.) laut und viel…