Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kinderbälglein n.
kinderbälglein , n. die zarte haut womit die frucht im mutterleib umgeben ist, schafhaut, ἀμνίον , amnium, ' belglin darin die kinder geboren werden ' Wirsung oben 1, 1088 , pellis secundina: etlich zogen ihre kinderpälglin herfür. Fischart Garg. 229 b (430), als schutz gegen verwundung. bei Megenberg kindbälgel Mone anz. 8, 495 b ; s. bälglein. es heiszt auch kindesnetzlein, s. d., mhd. kintvel, in einem voc. des 15. jh. kindelfel Dief. 644 a , kindsburdlin 523 c wie bürdlein 2, 533, büschlein, kindsbüschlin 2, 562, kleidchen, s. d. über den abergläubischen gebrauch s. myth. 828. 829. Andreas…