Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kieselstein m.
kieselstein , m. kiesel, ags. cisilstân; die bildung ist wie eichbaum u. ä. 1 1) silex, kisselstein Alberus, voc. opt. Lpz. 1501 Bb 4 a ; und ward gewar, das im einer hatte eitel kiselsteine in die kelter gelegt, doch mit weindrauben farben gemalet. da keltert der arme man uber den kiselsteinen mit groszer mühe. Luther 3, 381 a ; der ander haufe ( die nicht glauben ) bleiben wol kiselsteine wie sie sind, damit der teufel ein pflaster macht und darauf zur helle rennet. 3, 64 a ; wurf breite kiselstein am gestaden schlimms ( schräg ) aufs wasser, das sie ob dem wasser weisz nicht wie viel sprüng…