Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kieselein n.
kieselein , n. glareola Stieler 958 , schon ahd. chisili Graff 4, 501 , eig. doppelt verkleinert. silex ein kyszlin gemma Str. 1518 Z 3 d ; so sol das ganz Israel stricke an die selbige stad werfen und sie in den bach reiszen, das man nicht ein kiselin dran finde. 2 Sam. 17, 13 . vgl. kieseling. Eigen kislin flötzen bei Fischart ; vor Gargantuas geburt wird von seiner mutter wunderlichen eszgelüsten erzählt, die sie in vollem masze befriedigt, welchs sie lustig darmwinden, kiszlinflötzen und zur wassersüchtigen sackpfeifen aufplehen kont, das reizt und trib die geburt. Garg. 82 a (141 Sch. ). …