Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kienstock m.
kienstock , m. 1 1) stock, stumpf samt den wurzeln von einem gefällten kienbaum, kiefer, woraus auszer dem harz besonders der kienrusz gewonnen wird. Comenius , Adelung. bildlich von einem groben menschen: war gar ein ungehobelter kienstock, s. Birlinger Augsb. wb. 277 a . 2 2) in den schmelzhütten die erzkuchen, in denen das blei vom kupfer auf dem seigerherde erst vorläufig geschieden ist, um in das stärkere darrfeuer zu kommen. Frisch 1, 514 a . Adelung : die kinstöck aber (also nennet man die kupfer, von denen das pley kommen, und noch nicht gar sein). Mathesius Sar. 71 b ; kupferschlacken…