Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
keuler m.
keuler , keiler , m. , der wilde eber, und zwar genauer im driten jahre ( öcon. lex. Leipz. 1731 sp. 1202). das wort ist zur zeit erst seit dem 17. jh. bezeugt, schon da in beiden schreibungen, wie bei Stieler 909 keuler oder keiler, ' propter dentes acuminatos '. 1 1) keiler schreiben Frisch , Adelung, Campe : keyler wetterauisch v. j. 1608, Weigand 1, 575 aus gräflichen küchenzetteln; der keiler wetzet indes am splitternden stamm die grimmigen waffen. Zachariä 2, 35 ; zwanzig wolgeübten hunden, auf einen keiler losgebunden. Bürger 104 b ; ein keiler mit krummen beschäumten gewehren. 246 b ; …