Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
keist m.
keist , m. ein nur schweiz., aber altes und lehrreiches wort. 1 1) keim, z. b. rübkeist an rüben, wie sie den winter über und im frühling ausschlagen, dazu keisten keimen. Stalder 2, 94 ; cheist, cheiste Schmidts idiot. bern. Fromm. 2, 372 b . mhd. ist es zwar noch nicht bezeugt, aber schon ahd. in vrumichîst primitiae gloss. jun. 220 ( gramm. 2, 198. 260), gebildet wie frumiwahst primitiae Graff 1, 688 , gleich frumikîdi sp. 440 ( nachträglich zu dort: mhd. kîde wies F. Bech nach, Germ. 7, 491 ); vom ursprung s. sp. 455. es besteht auch älter nl., doch mit anderm vocal, keest germen Kil., kee…