Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
katzenbuckel m.
katzenbuckel , m. die katze buckelt wenn sie einen schmeichelnd umgeht, das ist auf menschen übertragen, besonders von kriechend demütigen verbeugungen, von schmeichelndem gebahren, einen katzenbuckel machen, sich mit allen katzenbuckeln entschuldigen; er war kurz von person, aber dick, verstund einen seltsamen katzenbuckel zu machen. ( Th. Abbt ) briefe die neueste litt. betr. 21, 154; Just. wenn ich ihm ( dem wirt ) doch eins auf den katzenbuckel geben dürfte! Lessing 1, 513 ; diese augendienerei, die katzenbuckelgebärden. Göthe an Schiller 482 ; vgl. krummbuckel . auch ohne diese sittliche …