Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Katode
Katode
Kathode, heute meist (besonders fachsprachlich) Katode f. Die mit dem Minuspol der Stromquelle verbundene Elektrode, an der die Elektronen austreten (‘Ausgang’), wird 1834 von dem englischen Physiker Faraday engl. cathode genannt. Dieser Terminus, der an griech. káthodos (κάθοδος) ‘der hinabführende Weg, das Hinabgehen’, eine Zusammensetzung von griech. katá (κατά) ‘herab, nieder, entgegen’ und hodós (ὁδός) ‘Weg, Gang’, anknüpft, findet sich seit Mitte des 19. Jhs. im Dt. S. auch Anode, Elektrode.