Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kartenhaus n.
kartenhaus , n. haus aus spielkarten aufgebaut, wie die kinder thun. Stieler 799 : ja, weisheit, mache mich erst weiser! wo nicht, gib seine kartenhäuser dem knaben wieder! Gotter 1, 467 . Oft bildlich, vgl. DWB kartengebäude , als bild der hinfälligkeit: auch ein gelehrter mann studiert so fort, weil er nicht anders kann. so baut man sich ein mäszig kartenhaus. Göthe 41, 95 ; und reiszt mein kartenhaus von himmelreich zusammen. Schiller 27 a ; war das ganze kartenhaus diplomatischer kniffe ... mit einem streiche umgeworfen. Häusser deutsche gesch. 2, 423 ; hinfällig wie ein kartenhaus. davon …