Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kamerädin f.
kamerädin , f. genossin: ein junges dienstmädchen, das ihr gefäsz auf die unterste treppe ( des brunnens ) gesetzt hatte und sich umsah, ob keine kamerädin kommen wollte. Göthe 16, 11 ; so bleibt ihr ( der anthologie ) doch mindestens das verdienst, hand in hand mit ihren kamerädinnen im weitentlegenen Teutschland dem ausröchelnden geschmack den gnikfang geben zu helfen. Schiller anthol. 1782 vorr.; säulen .. die ihren camerädinnen hier symmetrisch entsprechen. 699 b ; doch lachten mich meine kameräden ( so, volksm. ) all aus, dasz ich so jung heiratete. H. L. Wagner die kindermörd. 14 . camer…