Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kalmäuser m.
kalmäuser , m. auch kalmauser, kalmeiser, kahlmäuser, calmäuser, kalmüser, nd. auch klamüser Fromm. 3, 426 , ein seit dem 16. jh., wo es aufzukommen scheint, vielgebrauchtes und mehrdeutiges seltsames wort, noch heute ziemlich verbreitet. Als eine art schmarotzer braucht es Fischart : kalmeuser, der das gras durch den zaun iszt. groszm. 46 ( Sch. 580), d. h. wol der heimlich und unehrenhaft von andern zehrt. als schmarotzer auch bei Steinbach 2, 34 : kahlmäuser, parcens sumtibus, qui dives conviviis aliorum et compotationibus interest, sed paria referre nescit, musinator; mit letzterm deutet e…