Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kaldaunen
kaldaunen , pl. eingeweide, haupts. der thiere, ein md. und nd. wort (pingue omasum Hor. sat. 2, 5, 40 übersetzt Voss feiste kaldaunen, Wieland oberd. fette kutteln, wobei doch eigner weise im adject. von beiden die gegentheilige mundart angewendet ist ) ; von wbb. zuerst bei Henisch 580 caldaunen, ' kuttelfleck ' von wampen, frusta carnis concisae ex ventre bovis. in vocabb. d. 15. jh. bei Diefenb. stripa caldune, koldun 556 c mittelrh., purlupa caldune 474 a nd., omasius kaldune 395 c . mnd. auch kolûne, fem, im Redentiner spiel: wen ik de worste maken scholde ( klagt sich ein fleischer an )…