Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kaiserling m.
kaiserling , m. 1 1) geringschätzig verkleinernd, wie dichterling von dichter: die letzten römischen kaiserlinge. C. Fr. Cramer menschliches leben, 16 . stück s. 193, aus dem dän. des Baggesen ( labyrinth ) ; wie uns die münzen dieser so sehr erniedrigten ( spätrömischen ) zeiten den deutlichsten beweis geben ( vom verfall der kunst ), wo eine unzahl kaiser und kaiserlinge sich nicht entehrt fanden, in der fratzenhaftesten gestalt auf den schlechtesten kupferpfennigen zu erscheinen Göthe 43, 398 . 2 2) eine art guter pilze. Hohberg 1, 518 a . Frisch 1, 496 a aus Alberus, auch herrenpilz genann…