Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
käumerlich
käumerlich , mit mühe und not; in einem schauspiel ( um 1400) sagt der erstandene Jesus zu den jüngern: wie mügent üwer herz so herte sin und so tum und so touben ( taub, gedr. toben) daʒ ir so kümerlich went glouben ( gedr. globen). Mone schausp. des mittela. 1, 257 . es ist hauptsächlich schweizerisch, elsässisch: wenn ( denn ) kümerlich, ja etwann nimmerme, mag man zuo hilf kummen einem leib der da also geletzt ist ( mit kasteiung ). Keisersb. eschengr. b 1 b ; am morgen stuhnd der ( kranke ) doctor kaümerlich auf. Th. Platter 154 , in Fechters ausg. 73 kümerlich. es scheint erweiterung von…