Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kälblein n.
kälblein , n. 1 1) vitellus, mhd. kelbelîn; vgl. u. kalb 1: wie möcht ihr ein kälblin stechen das die augen verkehrt, erbarmts euch nicht? Garg. 241 b (454); bin ichs der das kälbel ins aug geschlagen? Philander (1650) 2, 219 ; sie mühte sich, mit einem bissen brot ein zögernd kälblein mit sich heim zu locken. Lenau neu. ged. 51 . schweiz. schlottern wie 'ne nasses kälbli, heftig zittern, vor kälte Tobler 92 b . bair. heiszt ein kalb unter einem jahre stallkälblein. Schmeller 3, 107 . auch hindenkalpel hirschkälbchen Dief. 277 c . 2 2) kelblin, junge kalbe. gemma; s. DWB kalbe , auch bei Diefe…