lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

Jonas

GWB bis spez. · 9 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
Anchors
11 in 9 Wb.
Sprachstufen
5 von 16
Verweise rein
1
Verweise raus
1

Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Jonas

Bd. 10, Sp. 299
Jonas, 1) Justus, Freund und Gehilfe Luthers bei der Reformation und Bibelübersetzung, geb. 5. Juni 1493 in Nordhausen, gest. 9. Okt. 1555, studierte die Rechte und später Theologie in Erfurt und ging 1521 als Professor und Propst der Schloßkirche nach Wittenberg. An dem Fortgang der Reformation den regsten Anteil nehmend, begleitete er Luther nach Worms, unterstützte ihn bei der Schulvisitation (1529), wohnte dem Religionsgespräch in Marburg und dem Reichstag in Augsburg bei. 1546 von Halle, wo er seit 1541 als Pastor gelebt, vertrieben, begleitete er Luther auf seiner letzten Reise nach Eisleben, wurde 1550 Hofprediger in Koburg, 1552 Pfarrer in Regensburg, 1553 Superintendent in Eisfeld. Er übersetzte mehrere Schriften Luthers und Melanchthons und schrieb außer Anmerkungen zur Apostelgeschichte: »Discussio pro conjugio sacerdotali« (1523). Sein Briefwechsel wurde herausgegeben von G. Kawerau (Halle 1884–1885, 2 Bde.). Vgl. Pressel, Justus J. (Elberf. 1863); K. Meyer, Festschrift zur Jubelfeier des 400jährigen Geburtstags des Dr. J. J. (Nordh. 1893). 2) Friedrich, Schulmann, geb. 24. Juni 1845 in Berlin, studierte in Zürich und Berlin, wurde 1875 am Gymnasium zum Grauen Kloster in Berlin angestellt und trat 1882 als Schulinspektor bei der hauptstädtischen Schulverwaltung ein. Von seinen Veröffentlichungen sind zu nennen: »W. v. Humboldts Ansichten über Ästhetik und Literatur, seine Briefe an Christ. Gottfr. Körner« (Berl. 1880); »Literarische Korrespondenz des Pädagogen F. E. v. Rochow mit seinen Freunden« (das. 1884); »Christ. Gottfr. Körner, biographische Nachrichten über ihn und sein Haus« (das. 1882); »Friedr. Eberh. v. Rochow«, Rede (das. 1884); »Erläuterungen der Jugendgedichte Schillers« (das. 1900); »Zweihundert Jahre preußischer Geschichte« (das. 1901). J. gibt eine Sammlung älterer Volksschriften (Berl., seit 1886) zum Gebrauch in Fortbildungsschulen heraus sowie mit Bellermann, Imelmann und Suphan ein »Deutsches Lesebuch für höhere Lehranstalten« (das., seit 1882). Auch veranstaltete er eine Gesamtausgabe von Schillers Briefen (Stuttg. 1892–96, 7 Bde.).
2110 Zeichen · 50 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Jona(s)

    Goethe-Wörterbuch

    Jona(s) ‘Buch Jonä’ B20,162,17 Prophet des AT; mehrf scherzh (auch im zeitgeschichtlichen Zshg) mBez auf den ihn verschl…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Jonas

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +3 Parallelbelege

    Jonas , Justus, einer der rührigsten und dabei ein lebenskluger Mitarbeiter Luthers, geb. 1493 zu Nordhausen, studierte …

  3. modern
    Dialekt
    Jonas

    Mecklenburgisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Jonas der biblische Prophet; übertr. der Storch im Tierrätsel Wo. V. 1, 12 a 1; der König im Kegelspiel: acht üm 'n krus…

  4. Sprichwörter
    Jonas

    Wander (Sprichwörter)

    Jonas 1. Den Jonas ins Wasser werfen. – Parömiakon, 499. Seine begangenen Sünden mit Thränen bereuen. 2. Er ist ein Jona…

  5. Spezial
    Jonas

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Jo|nas nom. propr. m. Giona .

Verweisungsnetz

13 Knoten, 2 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Kompositum 2 Sackgasse 11

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit jonas

6 Bildungen · 6 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

jonas‑ als Erstglied (6 von 6)

Jonas N

Idiotikon

Jonas N. Band 3, Spalte 46 Jonas N. 3,46