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Identität

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GWB
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Eintrag · Goethe-Wörterbuch

Identität

Bd. 4, Sp. 1481
Identitätvon gut 50 Belegen knapp 40 im natwiss Bereich  a Übereinstimmung, Gleichheit, Wesensgleichheit (mit anderen, untereinander, auch mit sich selbst); iZshg prinzipieller Gegensätzlichkeit, Polarität, auch als (Ur-)Quelle des Realen; in allg Betrachtung  Das Höchste ist das Anschauen des Verschiedenen als identisch; das Gemeinste ist die That, das aktive Verbinden des Getrennten zur I. GWBN13,441,14 MuR(1137)  Freyheit und Nothwendigkeit sind Erscheinungen der absoluten I. GWBN13,453,3 Ausz aus Schelling,Syst transzIdealism  Die Einheit des Gedankens, die lebendige Gliederung durch den Gegensatz zur I., das ist, was allen Kunstwerken zu Grunde liegen muß Gespr (Weitz 1,238) Boisserée 6.8.15  Der Hermaphrodit, was zeigt er anderes als die I. der Geschlechter, daß ein Glied beides sein kann! Um zu erscheinen, muß sie sich trennen. Die Elektrizität erscheint nur, indem sie sich trennt, in Plus und Minus Gespr (He2,171) Riemer 20.12.06  Der Äther .. enthält die uranfängliche I. welche .. als Grund und Kopula aller übrigen Differenzen gesehen werden kann GWBN13,472,12 Plp GWBN11,200,16 u 201,18 Galvanism im Hinblick auf spezifische (Natur-)Phänomene; einmal iZshg der Erzeugung eines Spiegelbildes  Man kann sich nur von der I. der beyden Erscheinungen [Schieferton u Schwefelkies] an großen Stücken überzeugen GWB30,292 ItR Plp  alsdann werden wir uns die I. der prismatischen Versuche mit denjenigen [Versuche mit Linsen] .. leicht anschaulich machen GWBN51,198,5 FarbenerschRefraktion 42  die sämmtlichen [entopt] Erscheinungen .. klare, helle Spiegelung und I., dunkle Spiegelung mit Umkehrung GWBN51,284,21 EntoptFarb 25 N(KatStargardt 655,49) Fl Plp GWBN10,10,12 Porphyrartig als mathemat Relation  Ihre [der Mathematik] ganze Sicherheit ist weiter nichts als I. Zweimal zwei ist nicht vier, sondern es ist eben zweimal zwei, und das nennen wir abkürzend vier .. so geht es immer fort bei ihren Folgerungen, nur daß man in den höheren Formeln die I. aus den Augen verliert Gespr Kanzl Müller 18.6.26   b iSv Entsprechung, Kongruenz, Analogie; nur in natwiss Schriften, insbes im Hinblick auf die Funktionalität individueller Beispiele eines Typus  [betr Anerkennung des Zwischenkieferknochens] war der Aufbau des Schädelgerüstes aus Wirbelknochen, einmal zugegeben, von wichtigen Folgen, denn die I. aller noch so entschieden geformten Einzelnheiten des Typus war hiedurch gleichfalls gesichert GWBN8,167,9 SchädelgerüstWirbelkn  die I. der Formen der Basalte [iGz ihrer materiellen Beschaffenheit], welche an den Felsen der verschiedensten Klimate bemerkt wird; eine so große Analogie des Baues läßt .. auch dieselben Ursachen vermuthen, die in sehr verschiedenen Epochen .. gewirkt haben GWBN9,186,22 Üb:KWNose GWBN9,243,13 GebirgsGestaltg mehrf iZshg der Pflanzenorganisation, auch speziell mBez auf die Urpflanzen-Theorie, einmal in erweiterter Vorstellung ‘mobile I.’  Concentration der Gedancken auf eine Urpflanze .. In Sicilien gefundene I. GWB32,471,2 ItR Plp  die innere I. der verschiedenen .. Pflanzentheile, bei der größten Abweichung der äußern Gestalt GWBN6,60,2 MetamPfl 67  Anerkennung der originären I. aller .. so mannichfaltig hervordringenden Pflanzentheile GWBB45,213,19 Martius 28.3.29  Die Pflanze .. deren organische Natur so viel Ähnlichkeit mit der unsrigen hat, wird ganz verändert und durchaus, ihre I. geht verloren Gespr(He2,67) Schardt [4.12.05] GWBN6,359,7 Morph Aphorist [Zit s v Grundähnlichkeit] GWBN6,155,18 Üb:CFWolff GWBN13,119,22 PrincPhilZool Plp Syn GWBEinerleiheit GWBÜbereinstimmung zu b GWBGrundähnlichkeitRobert CharlierR.C.
3550 Zeichen · 52 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Identitätf.

    Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer) · +1 Parallelbeleg

    Identität f. ‘völlige Übereinstimmung, Gleichheit, Wesenseinheit’ wird im 18. Jh. aus spätlat. identitās (Genitiv identi…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Identität

    Goethe-Wörterbuch

    Identität von gut 50 Belegen knapp 40 im natwiss Bereich a Übereinstimmung, Gleichheit, Wesensgleichheit (mit anderen, u…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Identität

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Identität (neulat.), Einerleiheit, herrscht im weitern Sinne zwischen Begriffen, wenn sie miteinander vertauscht werden …

  4. Spezial
    Identität, referentiellef

    Dt.-Russ. phil. Termini · +3 Parallelbelege

    Identität , f , referentielle тождество , ср референтов

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit identitaet

8 Bildungen · 8 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

identitaet‑ als Erstglied (8 von 8)

Identitätsnachweis

Meyers

identitaet·s·nachweis

Identitätsnachweis , im Zollwesen der Nachweis, daß ein- und ausgeführte Waren miteinander identisch seien, daß es sich in verschiedenen Fäl…

Identitätsschule

GWB

identitaet·s·schule

Identitätsschule für eine Widersprüchliches, Gegensätzliches als Einheit betrachtende philos Denkrichtung; scherzh im Hinblick auf die durch…

Identitätstheorie

DERW

identitaet·s·theorie

Identitätstheorie, F., ›Theorie die davon ausgeht daß die Bundesrepublik mit dem Deutschen Reich identisch sei und daher auf dem Gebiet des …