Eintrag · Mittelniederdeutsches Wb.
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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1200–1600
Mittelniederdeutschideliken
Mnd. Handwb. (Lübben/Walther) · +1 Parallelbeleg
ideliken, eitel; vergeblich.
Verweisungsnetz
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit ideliken
9 Bildungen · 0 Erstglied · 9 Zweitglied · 0 Ableitungen
Zerlegung von ideliken 2 Komponenten
ideliken setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
‑ideliken als Zweitglied (9 von 9)
oetmoideliken
KöblerMnd
oetmoideliken , Adv. Vw.: s. ōtmȫdelīken
¹rêⁱdelĩken
MNWB
1° rêⁱdelĩken , adv. : plötzlich, unvermittelt, ‚subito' (Halberst. Bibel Num. 6, 9; Köln.: snellĩken, Lüb.: hastigen ).
²schêⁱdelĩk(en)
MNWB
2 schêⁱdelĩk(en) , adv. , 1. zum Vergleich geneigt, versöhnlich (SL). 2. getrennt, für sich, einzeln, separatim.
snêⁱdelĩken
MNWB
snêⁱdelĩken , adv. , listig, durchtrieben (SL).
un(ge)schêⁱdelĩken
MNWB
un(ge)schêⁱdelĩken , adv. : in nicht verschiedener Weise, „ Vngescheideliken richtet de dree personen ” (Monotess. 138); — in bestimmter Wei…
unlîdelĩk(en)
MNWB
unlîdelĩk(en) , -lîtlich(en) , adv. : 1. ohne zu leiden, „ gelick alse du vnuerderflick, vnlydelick vnde vnsterflijck verresen bist, aldus s…
unschêⁱdelĩken
MNWB
unschêⁱdelĩken s. un(ge)schê(i)delĩken.
untîdelĩken
MNWB
untîdelĩken s. untîtlĩken.
weideliken
KöblerMnd
weideliken , Adv. Vw.: s. wēidelīken*