Hauptquelle · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
ichîn
-ichîn dimin.suff., seit dem 8. Jh. in Subst. Bereits im Ahd. trat vereinzelt ein Suff.konglomerat -c(h)lîn auf, eine Konta- mination der Suff. ahd. -ichîn und -ilîn. – Mhd. -(e)chîn, -(e)chen, -(e)kîn, ält. nhd. -(i)chin, -chen neben seltenerem -gen, nhd. S37firihsilen – ihsilîg 38 -chen. Der Kurzvokal vor dem Guttural schwindet ab Anfang des 14. Jh.s. Auch da- nach tritt in der Regel Umlaut des Vokals der Stammsilbe ein. Bereits in mhd. Zeit begeg- net das Suff. nur noch in md. Texten, wäh- rend sich zu dieser Zeit in den obd. Dial. be- reits ahd. -ilîn (s. d.) > mhd. -(e)lîn > nhd. -lein du…