Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
hôdo
und weiteren Gl. (9.–15. Jh.):
‚Hoden (meist. Die Graphie haodun in
pl.), Schamteile, Schamgegend; clunis, genita-
lia, pubes, testiculus‘
Ra erfordert für das Ahd. einen Lemmaansatz
mit langem Wurzelvokal (vgl. Schatz 1927:
§ 37; mit Kurzvokal dagegen Kluge21 313;
Kluge24 s. v.; Riecke 2004: 2, 116). – Mhd.
hôde sw. m.
‚Hode‘, nhd. Hode m. f., meist
Hoden
‚männliche Keimdrüse‘(mit -n aus den
obliquen Kasus).