Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
hieig adj.
hieig , adj. hier befindlich, eine aus hie entspringende, seit dem 15. jahrh. auftauchende bildung, die sich bis zum 17. gegen das später aufkommende hiesig ( s. d. ) hält: das hinfür nimant, er sei burger oder gast seine wein anders dann auf die hieigen visier .. kawfen oder verkawfen sol. Nürnb. polizeiordn. 246; nicht über ein lot hieigs kramgewichts. 261; dem ich .. sechtzig pfennig fur ein hieigs sümer ( kalk ) geben hab. Tuchers baumeisterbuch 94, 22; hieige statt. bericht des magistr. von Elberfeld von 1699, in Lacomblets archiv 3, 280; in der verstärkung allhie: auf disem alhieigen rei…