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Hey

an. bis Lex. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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13 in 7 Wb.
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Hey

Bd. 9, Sp. 303
Hey, 1) Wilhelm, Fabeldichter, geb. 26. März 1789 zu Leina im Gothaischen, ward 1818 Pfarrer in Töttelstädt, 1827 Hofprediger in Gotha und 1832 Superintendent zu Ichtershausen, wo er 19. Mai 1854 starb. H. hat sich namentlich durch seine »Fabeln für Kinder« (zwei Sammlungen, Hamb. 1833–1837 u. ö.), die mit den trefflichen Zeichnungen von Otto Speckter allgemeine Verbreitung fanden, bekannt gemacht. Seine »Erzählungen aus dem Leben Jesu, für die Jugend dichterisch bearbeitet« (Hamb. 1838) haben geringen Wert. Vgl. Bonnet, Der Fabeldichter W. H. (Gotha 1885); Hansen, W. H. nach seinen eignen Briefen etc. (das. 1886); Knauf, Der Fabeldichter W. H. und seine Bedeutung für die Schule (2. Aufl., Mind. 1897). 2) Julius, Gesanglehrer, geb. 29. April 1832 in Irmelshausen (Unterfranken), widmete sich anfangs auf der Akademie in München der Malerei, dann aver unter Fr. Lachner und Fr. Schmitt der Musik und wurde 1867 als Lehrer für Sologesang an der auf R. Wagners Anregung gegründeten königlichen Musikschule in München angestellt. Bei den Proben zur ersten Ausführung von Wagners »Ring des Nibelungen« in Bayreuth (1876) war H. als Vortragsmeister tätig, später wirkte er wieder in München, seit 1887 in Berlin. Seine auf korrekter sprachlicher Bildung gegründete Gesangsmethode legte er nieder in dem vierbändigen Werk »Deutscher Gesangunterricht« (Mainz 1884–87). Auch gab er Lieder, komische Duette und Kinderlieder heraus.
1437 Zeichen · 34 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–14. Jh.
    Altnordisch
    heyst. N. (a)

    Köbler An. Wörterbuch

    hey , st. N. (a) nhd. Heu Vw.: s. tȳja Hw.: vgl. got. hawi, ae. híeg, anfrk. houwi, as. hôi*, ahd. hewi*, afries. hâ* E.…

  2. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    heyinterj.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    hey interj. s. hei.

  3. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    heyM.

    Köbler Mnd. Wörterbuch · +7 Parallelbelege

    hey , M. Vw.: s. hei* (2)

  4. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Hey

    Adelung (1793–1801)

    Hey , ein Zwischenwort, welches die ausgelassene Freude des großen Haufens ausdruckt, und zuweilen noch mit da und sa ve…

  5. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Hey

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Hey , Wilh., protest. Theolog, geb. 1790 zu Leina im Gothaischen, gest. 1854 als Superintendent zu Ichtershausen an der …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit hey

122 Bildungen · 112 Erstglied · 9 Zweitglied · 1 Ableitungen

hey‑ als Erstglied (30 von 112)

heyâhô

BMZ

heyâhô interj. des heyâhô Wolk. 61,1,3.

Heyck

Meyers

Heyck , Eduard , deutscher Geschichtschreiber, geb. 30. Mai 1862 zu Doberan in Mecklenburg, studierte 1880–85 in Leipzig, Jena und Heidelber…

Heyck, E

DWBQVZ

Heyck, E. s. Bismarck, Johanna v.

Heyda

Campe

Heyda , die Heye, Heysa, s. Heida, Heie, Heisa .

heyde

KöblerMnd

heyde , F. Vw.: s. hēde

Heydebrand und der Lasa

Meyers

Heydebrand und der Lasa , Tassilo von , Theoretiker des Schachspiels, geb. 17. Okt. 1818 in Potsdam, gest. 27. Juli 1899 auf seinem Gut Stor…

Heydekrug

Meyers

Heydekrug , Flecken u. Kreisort im preuß. Regbez. Gumbinnen, an der Staatsbahnlinie Osterode-Memel, hat ein Amtsgericht und (1900) 510 Einw.

Heydemann

Meyers

Heydemann , Heinrich , Archäolog, geb. 28. Aug. 1842 in Greifswald, gest. 10. Okt. 1889 in Halle, studierte in Tübingen, Bonn, Greifswald un…

Heydemann, Ludw. Ed

DWBQVZ

--- die elemente der joachimischen constitution vom jahre 1527. ein beitrag zur entwickelungsgeschichte des deutschen rechts. Berlin 1841 . …

Heyden

Meyers

hey·den

Heyden , Teil der Stadt Rheydt (s. d.).

Heyden, Joh., Eifflender v. Dhaun

DWBQVZ

O--- Caij Plinij secundi ... bücher vnd schrifften von der natur ... auß dem Latein verteutscht. Frankfurt/M. 1565. O---

Heydenreich

Herder

heyden·reich

Heydenreich , Karl Heinr., philosoph. Schriftsteller u. Dichter, geb. 1764 zu Stolpen in Sachsen, 1789—98 Prof. d. Philosophie zu Leipzig, g…

Heydenreich, Karl Heinr

DWBQVZ

--- gedichte. hg. v. A. H. Heydenreich. Leipzig (1:) o. j. (1792 oder 1793 ? ); 2: 1802. ---

heydep

MNWB

° hêidêp (hêit-?) , heydep , „super aliquam aquam quam heydep seu woltwater vocant, aggerem aliquem facere tenerentur” bei Hochwasser überge…

heyderhed

AWB

heyderhed W A 39,7 s. heiderheid.

heydnisch

ElsWB

heydnisch Adj. orientalisch: ‘ein Tabouret mit heydnischer Arbeit überzogen’ Not. Urk. 1745 , 10. ‘Heydnisch tuech aulaea’ Dasyp. — Schweiz.…

heydrvs

AWB

heydrvs Gl 3,325,58 s. hegathruos, -thruosa, hegithruos , -thruosa.

Heydt

Meyers

Heydt , August, Freiherr von der , preuß. Staatsminister, geb. 15. Febr. 1801 in Elberfeld, gest. 13. Juni 1874 in Berlin, widmete sich dem …

Heyduk

Meyers

hey·duk

Heyduk , Adolf , tschech. Dichter, geb. 7. Juni 1835 in Richenburg, besuchte die Polytechnische Schule in Prag, machte Reisen in Deutschland…

heyeman

MNWB

heye·man

heyeman , hey- (Grimm Weist. 3, 33), heyen- (Zs. Hamb. Gesch. 25, 28) = 1 hēgeman (oder = ê[i]gen man ? vgl. Stader StadtR. ed. Korlén 109).

heyen

MNWB

heyen s. 1 hēgen.

hey als Zweitglied (9 von 9)

hummethey

MNWB

*° hummethey verächtliche Bezeichnung für eine Tanzart (Lauremberg Nd. Jb. 13, 46).

jûchey

MNWB

jûchey , m. , Draufgänger, Leichtfuß, auch als Eigenname.

jūchey

KöblerMnd

jūchey , M. Vw.: s. jūchei*

kōlhey

MNWB

kol·hey

° kōlhey , m. , gehegtes Waldstück zur Gewinnung von Holzkohle (Harzer Hüttenwesen) . Vgl. 2° hey.

pāschey

MNWB

* pāschey , pāsche- , n. ( Pl. -er ): (Hühner-)Ei das anläßlich des Osterfestes gegessen wurde (auch in der Kirche geweiht).

Wallachēy

Adelung

Die Wallachēy , plur. car. der Nahme eines zur Türkey gehörigen Landes, welches von Wallachen in der ersten Bedeutung bewohnet wird; aus dem…

Ableitungen von hey (1 von 1)

Heye

Adelung

Die Heye , plur. die -n, ein Nahme verschiedener hölzerner Werkzeuge zum Schlagen oder Stoßen. So wird in den Salzkothen der kleine hölzerne…