Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
herentgegen adv.
herentgegen , adv. verstärktes entgegen in dem sinne von contra, e contrario ( theil 3, 527). es leitet in einem satze, der zwei entgegenstehende urtheile enthält, dasjenige ein, auf welches der sprechende den gröszeren nachdruck legt, ist aber jetzt durch das allgemeine hingegen verdrängt: wer an der höllenpein zweifelt, frage ein böses gewissen, so wird er vernehmen, dasz es henker und foltern, die man nicht sehe, und ein leben gäbe, welches ärger als der tod ist. herentgegen, weil ein ruhiges gemüthe unaufhörlich auf gott ... zielet, musz selbtes in einem meer voll ergetzligkeiten schwimmen…