Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
heldenthum m.
heldenthum , m. zustand und betragen als held: als aus des hains mäandrischen gewinden ihm etwas in die augen fällt, das seinem heldenthum und allen weisheitsgründen der stoa selbst die wage hält. Wieland 17, 307 ; vortrefflich! rief sie aus: das nenn ich heldenthum und etwas mehr! 9, 15 ; du, frühe schon zum heldenthum eingeweiht. Ramler 1, 115 ; ein böses heldenthum, wenn gegen mensch der mensch zu felde zieht. Herder zur sch. litt. 6, 33 ; dich drängt es, eine Hermannsschlacht zu schaffen, ein sinnig denkmal deutschen heldenthumes. Uhland ged. 128 ; doch schön ist nach dem groszen das schli…