Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
heldenblut n.
heldenblut , n. 1 1) blut eines helden: wenn noch éin tropfen deutschen heldenblutes in euren adern rinnt. Schiller räuber 1, 2 ; herrlich hat er ihn ( den streit ) geweiht mit dem theuren heldenblut: allen tapfern ranns zum pfande, dasz erliegen wird die schande. Arndt ged. (1840) 236 ; doch heldenblut ist dir geflossen, dir sank der jugend schönste zier. Uhland ged. 74 . 2 2) heldenart: so lang nach teutschem heldenblut die nachwelt schöpfen wird den mut, wird auch dein name klingen. M. Abele gerichtshändel (1684) 1, 580 ; heldenstamm: aus heldenblut geboren. 3 3) auch held selbst ( vergl. b…